Mittwoch, 9. August 2017

[Rezension] Kerstin Gier - Männer und andere Katastrophen

Beschreibung:
Judith, 26, ist ziemlich unzufrieden. Ihr Freund kümmert sich nur noch um Sport und andere Frauen, das Studium und den Bürojob hat sie satt, und die Männer, mit denen sie sich trösten möchte, sind die reinsten Katastrophen. Auch ihren Freundinnen ergeht es nicht besser: Susanna hat alle Prinzipien über Bord geworfen und sich dem Mammon zuliebe mit einem gefräßigen Langweiler eingelassen, Katja lässt sich von ihrem Freund belügen und betrügen, und Bille verliebt sich ausgerechnet in einen notorischen Angeber ...

Details:
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (18. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404171799
ISBN-13: 978-3404171798
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Größe: 12,5 x 2,7 x 18,8 cm

Eigene Meinung:
Das Cover des Buches ist mit dem saftigen Grün und dem niedlichen Kücken ganz nett gestaltet, auch die grafischen Elemente machen das Cover wirklich niedlich anzusehen, es wirkt dadurch etwas verspielt.
Judith, Susanna, Bille und Katja haben es in ihrem Leben nicht leicht, sie sind alle unzufrieden und komme in ihrem Leben ins Liebesdingen nicht wirklich auf einen grünen Zweig oder verlieben sich gerade in die Männer, die mal so gar nicht zu ihnen passen wollen. 
Im Zentrum der Geschichte steht aber Judith, die von heute auf morgen aus ihre langweiligen Beziehung und ihrem schnöden Nebenjob zum Studium plötzlich Single und auf Jobsuche ist und sich damit mal alles ändert, was sie sonst an ihrem Leben genervt hat...
Die Grundidee der Geschichte ist ganz nett, aber die Umsetzung ist leider zeitweise wirklich zäh und auch etwas langweilig, weil einfach einiges zu vorhersehbar ist und das zerstört das Erlebnis des Buches etwas. Hinzukommt, dass man nicht wirklich den Stil von Kerstin Gier erkennt, was vielleicht auf ein Frühwerk von ihr schließen lässt, da sie erst noch ihre persönliche Note sucht. 
Festzuhalten bleibt aber, dass das Buch in der Umsetzung einfach nicht überzeugt und es auch nicht schafft, den Leser wirklich komplett in die Geschichte zu ziehen. Dadurch, dass der Leser etwas aus der Geschichte bleibt, wirkt es manchmal wirklich etwas zu gewollt, aber man kann dann trotzdem mal lachen, auch wenn man dann Kopf schütteln, aber das war es dann leider schon und deswegen kann man das Buch nicht wirklich mit seiner Idee und der Umsetzung überzeugen. 

Fazit:
Kerstin Gier ist an sich sonst eine großartige Schriftstellerin, aber leider schlägt diese Buch etwas sehr aus der Art, es ist etwas langatmig un auch etwas langweilig, zwischenzeitlich hat man das Gefühl, dass man gar nicht von der Stelle kommt. Es scheint ein Frühwerk zu sein, da man nicht die schriftstellerische Note von Kerstin Gier erkennen kann, zum Lesen für Zwischendurch und wenn man mal Lust auf etwas ruhiges hat, dann wäre das Buch sicher gut geeignet.

Dafür gibt es 2 Rosen:

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